Häufige Fragen zum Thema Vasektomie/Sterilisation des Mannes.

 

Wer berät mich?

Alle Urologen, ProFamilia

Gibt es Alternativen?

Zur Verhütung aus männlicher Sicht bestehen – neben der Benutzung von Kondomen – derzeit keine akzeptablen Alternativen.

Wie sicher ist der Eingriff?

Die Vasektomie ist die sicherste Form der Verhütung! Pearl-Index 0,1 (s.o.)

Was muss ich als Patient vorbereiten?

Bei Lokalanästhesie gerne vorher essen und trinken. Bitte rasiert zur OP erscheinen (Hodensack bis zur Leiste).

Wie stark sind die Schmerzen während und nach dem Eingriff?

Der Eingriff selbst verursacht allenfalls minimale Beschwerden, normalerweise sind anschließend keine Schmerztabletten notwendig. Einige Tage nach dem Eingriff können leichte Druckbeschwerden in den Nebenhoden auftreten, die meist zügig wieder vergehen.

Wie sollte ich mich nach dem Eingriff verhalten?

1-2 Tage körperliche Schonung. Weiterführung der Verhütung bis zum Nachweis der Zeugungsunfähigkeit.

Ab wann kann ich wieder sexuell aktiv werden?

Wenige Tagen nach der OP, allerdings sollte dann noch auf jeden Fall verhütet werden (s.o.)

Was passiert mit Lust, Erektion, Ejakulation und Orgasmusfähigkeit?

Es ändert sich grundsätzlich nichts. Das Ejakulatvolumen vermindert sich lediglich um ca. 5%.

Was kostet der Eingriff?

Die Vasektomie kostet in der Urologie am Ring 540€ (inklusive der notwendigen Nachuntersuchungen und Spermiogramme. Seit 2004 ist der Eingriff keine Kassenleistung mehr und muss vom Patienten bezahlt werden.

Ab wann bin ich unfruchtbar?

Eine Unfruchtbarkeit besteht erst nach 2 aufeinanderfolgenden Spermiogrammen (etwa 20 Ejakulationen bzw. 3 Monate nach OP) ohne den Nachweis aktiver Spermien.

Was sind die Risiken und Komplikationen bei dem Eingriff?

Allgemeine OP-Risiken (Nachblutung, Infektionen, Schmerzen, Narbenbildung), Post-Vasektomieschmerz, Nebenhodenentzündungen, Spermagranulome, spontane Rekanalisierung (s.o.)

Ist der der Eingriff rückgängig zu machen?

Ja, durch eine Refertilisierung. Der Eingriff ist deutlich komplizierter und kostet deutlich mehr. Erfolgsrate liegt bei über 90% bei geübten Operateuren (s.o.)